Positionen der Innenstadtwirtschaft

Die Innenstadt ist das Herz der Stadt

Hier trifft sich jeder auf dem Marktplatz, der Bürgerschaftspräsident, der vornehme Kaufmann, der Tourist und Kunden von nah und fern. Exquisite Marken, Fachhandel und internationale Filialisten reihen sich aneinander. Gesichtslose Einkaufscenter - Weserpark, Waterfront usw. - hat jede Stadt und diese machen die Städte uniform. Der Innenstadthandel hat Forderungen formuliert, damit das Herz der Stadt schlägt und die Innenstadtwirtschaft nicht vom Kreislaufkollaps bedroht wird. 

Die Politik betont gerne, welchen Stellenwert die Innenstadt von Bremen einnimmt. Das Handeln der Politik und Verwaltung hat die "Grüne Wiese" in den letzten 20 Jahren gefördert: Weserpark, Waterfront, Sandercenter, Möbel Höfner usw. Die Innenstadt erhielt im Gegenzug eine Umweltzone. 

In Niedersachsen sind vier „Verkaufsoffene Sonntage“ je Einkaufsbereich und damit pro Geschäft möglich, in Bremen gibt es komplizierte Abstimmungsprozesse. Im Ergebnis können die Bremer Innenstadthändler zweimal im Jahr öffnen, Dodenhof und Ochtumpark (IKEA und Outlet-Center) öffnen viermal im Jahr und ziehen Bremer Kaufkraft ab.

Die Innenstadt von Bremen beherbergt rund 16 % der Gesamtverkaufsfläche der Stadt, dies ist im Vergleich der Großstädte ein niedriger Wert. Bremen kann Flächen in der Innenstadt gebrauchen. Die Baubehörde hat in Kooperation mit der Wirtschaftsbehörde ein Gutachten zum Einzelhandel in der Innenstadt beauftragt. Die Gutachter schlagen u.a. ein Shoppingcenter in der Bremer City im Bereich Ansgarikirchhof/Hanseatenhof vor. 

Bremen hat seit 2006 ein BID-Gesetz, Informationen hält z.B. die Wirtschaftsförderung Bremen, die WFB Bremen, bereit. Die CS City-Service GmbH hat als Tochterunternehmen der CityInitiative das erste BID für Bremen beantragt Auf einer eigenen Homepage wird das BID-Ansgari vorgestellt. Das BID Ansgari läuft noch bis Herbst 2012 und soll dann in die Verlängerung gehen. Das „Viertel“ hat ebenfalls seit Oktober 2009 ein BID: www.dasviertel.de. Die Arbeitsgemeinschaft Sögestraße hat ebenfalls das Thema BID bearbeitet und im Jahr 2011 einen Antrag formuliert, derzeit läuft das offizielle Genehmigungsverfahren. Auf einer eigenen Homepage stellt sich die Sögestraße vor: www.bid-soegestrasse.de.