Wie geht es weiter im Ansgari Quartier?

1. Das Projekt Ansgaritor ist weiter voranzubringen. Hier gilt es, eine offene, baulich hochwertige und interessante Konzeption vorzulegen, die in erster Linie Einzelhandel in betriebswirtschaftlich vertretbarem Rahmen ermöglicht. Der Rückzug der portugiesischen Projektentwickler Sonae Sierra macht es aber notwendig, über die Rahmensetzungen neu nachzudenken:

  • Sind Teillösungen denkbar?
  • Kann man nur den Lloydhof entwickeln?
  • Wenn das bestehende Brill-Parkhaus stehen bleibt, können maximal 10.000 qm Verkaufsfläche auf drei Etagen geschaffen werden. Ist dies ein ausreichender Impuls für die Innenstadt?
  • Wie ist das zeitliche Vorgehen?

2. Für den Lloydhof muss eine innovative Zwischennutzung entwickelt werden. Beispiele sind das Unperfekthaus in Essen oder Pop-Up-Konzepte z. B. in London und Berlin (Bikini Berlin). Die CityInitiative steht für Entwicklungen solcher Konzepte als Diskussionspartner oder auch Projektpartner zur Verfügung.

  • Ein erstes Konzeptpapier ist zwischen WFB und CityInitiative erstellt, das Konzept muss weiter konkretisiert werden.
  • Die CityInitiative denkt erst einmal bis Ende 2017 mit zwei jeweils 1-Jahr-Optionen in der Verlängerung.

3. Die Projekte aus dem Innenstadtkonzept sind in der Prioritätensetzung neu zu überdenken, nachdem das Schlüsselprojekt CityCenter vorläufig gescheitert ist.

  • Es muss eine neue Prioritätenliste mit konkreter Zeitplanung und hinterlegter abgesicherter Finanzierung erstellt werden, denn Werbemaßnahmen und Events allein können die Entwicklung nicht nachhaltig voranbringen.