Werkschau Laden Böttcherstraße

Bitte stellen Sie sich kurz vor: Wie ist Ihr Name, welches Geschäft betreiben Sie und seit wann?
Mein Name ist Britta Hilken, seit über 25 Jahren leite ich den Werkschau Laden in der Böttcherstraße.

Es ist Corona Zeit: Wie haben Sie die letzten Wochen erlebt und wie geht es Ihnen heute?
Als einschneidend. Es war hart, den Laden von einem auf den anderen Tag schließen zu müssen. Heute gehe ich mit der Situation etwas gelassener um.

Was waren Ihre größten Herausforderungen?
Unser Geschäft an die aktuelle Situation anzupassen. Wir mussten z.B. den Wareneinkauf optimieren, Liefertermine umlegen, unsere Öffnungszeiten neu strukturieren, ein Hygienekonzept erstellen und umsetzen.

Was möchten Sie gerne Ihren Kunden/Besuchern sagen?
Ich möchte mich bei unseren Kunden bedanken, die uns dieser schwierigen Zeit unterstützen und uns die Treue halten. Bleiben Sie so neugierig und aufgeschlossen auf unsere Neuheiten wie bisher.

Auf was freuen Sie sich am meisten, wenn die Corona- Krise überstanden ist? Was vermissen Sie privat am meisten?
Normalität. Freunde und Familie spontan in den Arm nehmen zu können.

 …Es ist nichts mehr wie es vor ein paar Wochen noch war. Gibt es bei Ihnen auch Veränderungen im positiven Sinne?
Die Rückbesinnung auf sich selbst.

Ihr persönlicher Blick in die Zukunft/ Ihr ganz persönlicher Wunsch für die Zukunft?
Ich denke es kommen noch harte Zeiten auf uns zu und hoffe, dass wir diese gemeinsam meistern.

Bonbon Manufaktur

Bitte stellen Sie sich kurz vor: Wie ist Ihr Name, welches Geschäft betreiben Sie und seit wann?
Mein Name ist Sabine Marquardt und seit nunmehr über 10 Jahren betreibe ich mit meinen MitarbeiterInnen die Bremer Bonbon Manufaktur in der Böttcherstraße. Seit zwei Jahren haben wir im Schnoor unsere Werkstatt, in der wir neben dem Kochen von Bonbons und Weichkaramell („Fudge“) auch Workshops anbieten, die als Kindergeburtstag, Junggesellinnenabschied und Firmenevents sehr gut angenommen werden.


Es ist Corona Zeit: Wie haben Sie die letzten Wochen erlebt und wie geht es Ihnen heute?

Für mich persönlich waren die letzten Wochen eine Achterbahnfahrt. Es hat uns alle sehr emotional bewegt, dass wir den Laden schließen mussten und das gesamte gesellschaftliche Leben überall heruntergefahren werden musste. Besonders traurig sind wir, dass unsere Workshops noch für längere Zeit nicht stattfinden können, da wir dies mit den Abstandsregeln nicht vereinbaren können. Wir mussten so viele Termine absagen und sind nicht sicher, wann es damit wieder losgehen kann. Die neu gewonnene Zeit konnten mein Mann und ich privat gut ausfüllen und ich bin sehr dankbar, dass uns das sommerliche Wetter oft gerettet hat, und wir viele Spaziergänge und Radtouren in der wunderbaren Umgebung machen konnten.


Was waren Ihre größten Herausforderungen?

Die verschiedenen Phasen des Lockdowns mussten naturgemäß ständig neu angepasst werden, was mich sehr oft mutlos werden liess. Natürlich waren die Maßnahmen für unsere Gesellschaft sehr wichtig, ich merkte allerdings, dass Geduld eine sehr wichtige Eigenschaft sein kann. Das hat mich dann doch immer wieder entlastet. Sehr froh bin ich über unsere wunderbaren MitarbeiterInnen, die trotz Kurzarbeiterregelung unglaublich flexibel, gut gelaunt und spontan mit uns diese Zeit meistern!


Was möchten Sie gerne Ihren Kunden/Besuchern sagen?

Wir sind alle sehr berührt und dankbar, dass wir seit unserer Wiedereröffnung in der Böttcherstraße so viele Besucher empfangen können, die uns trotz räumlicher Enge die Treue halten und auch mal geduldig draußen warten, damit sich im Eingangsbereich die Menschen beim Hinaus/Hineinkommen nicht begegnen. Wir nutzen die Zeit, um neue Sorten auszuprobieren und auch etwas zeitaufwändigere Bonbons als kleinen Vorrat anzulegen. Das macht uns allen sehr viel Freude und gibt Zuversicht, dass es mit unserem Geschäft auch in Zukunft weitergehen kann. Auch haben wir einige wichtige interne Abläufe strukturell verbessern können.

Auf was freuen Sie sich am meisten, wenn die Corona- Krise überstanden ist? Was vermissen Sie privat am meisten?

Am meisten freue ich mich, wenn das Kontaktverbot endlich aufgehoben werden kann, wenn wir Freunde wieder umarmen können, wenn wir wieder ohne Vorplanung "einfach so" ins Restaurant gehen können, und das kulturelle Leben endlich wieder in seiner hoffentlich!! Vollen Bandbreite weitergehen kann. Spontaneität in all diesen Bereichen fehlt mir sehr.

…Es ist nichts mehr wie es vor ein paar Wochen noch war. Gibt es bei Ihnen auch Veränderungen im positiven Sinne?

Was ich in dieser Zeit sehr genossen habe, war das Erleben des Frühlings auf einer sehr intensiven Ebene. Ich konnte die Entwicklung der Natur jeden Tag beobachten und genießen, den Garten mit allem Getier und den vielen wunderbaren Pflanzen. Es war toll, dass ich mir hierzu so viel Zeit nehmen konnte.


Ihr persönlicher Blick in die Zukunft/ Ihr ganz persönlicher Wunsch für die Zukunft?

Ich wünsche mir sehr, dass die Angst in der Gesellschaft sich wieder auflösen lässt und wir in unseren Mitmenschen nicht mehr primär eine Bedrohung sehen, sondern eine Bereicherung! Und ich hoffe so, dass sich die Maßnahmen, die jetzt beschlossen wurden, für alle als richtig und hilfreich erweisen und die vielen schönen kleinen Geschäfte, Theater, Kinos, Musikclubs, Kneipen, Restaurants, Reisebüros ect. durchhalten und bleiben können! Und ich wünsche mir Mut und Kreativität, um erforderliche Veränderungen in der Gesellschaft voranzutreiben.

Ristedt – Mode erleben

Bitte stellen Sie sich kurz vor: Wie ist Ihr Name, welches Geschäft betreiben Sie und seit wann?
Mein Name ist Jens Ristedt. Ich betreibe des Familienunternehmen „Ristedt – Mode erleben.“ in der 5. Generation im Ansgari Quartier in der Bremer City.

Es ist Corona Zeit: Wie haben Sie die letzten Wochen erlebt und wie geht es Ihnen heute?
Der Lockdown war für alle ein Schock. Alle Events und unsere Frühjahrs-Fashion Shows mußten umgehend abgesagt werden. Die Vorbereitungen liefen bereits aufwendig auf Hochtouren und die Einladungen waren versandt. Über die Nachricht erster Lockerungen nach Wochen der Schließung waren wir sehr glücklich. Es war eine große Erleichterung, wieder öffnen und Einnahmen generieren zu können.

Was waren Ihre größten Herausforderungen?
Fashion ist eine sensible, emotionale Branche. Die aktuelle Saisonware befand sich noch in der Auslieferung. Alles mußte sofort gestoppt werden. Die Saisonrythmen gerieten vollkommen durcheinander und passten plötzlich nicht mehr. Die Herbstorder mußte - soweit noch möglich - angepaßt werden. Viele Gespräche standen an. Das gesamte Mitarbeiterteam ging in die Kurzarbeit. Anträge wurden gestellt. Das gesamte Maßnahmenbündel war anspruchsvoll.

Was möchten Sie gerne Ihren Kunden/Besuchern sagen?
Ein herzliches Dankeschön an die vielen treuen Stammkunden, die uns seit der Eröffnung toll unterstützt haben. Von den Bremerinnen und Bremern wünsche ich mir in dieser ungewöhnlichen Zeit: „By local!“ – kaufen Sie beim stationären Einzelhandel vor Ort und in der Bremer City. Wandern Sie nicht ab in den Onlinehandel.

Auf was freuen Sie sich am meisten, wenn die Corona- Krise überstanden ist? Was vermissen Sie privat am meisten?
Ich freue mich auf den regelmäßigen, persönlichen Austausch mit Kunden, Freunden und Bekannten. Auf dass wieder größere Events, Fashion Shows und Veranstaltungen durchgeführt und besucht werden können. Der Mannschaftssport in der Halle fehlte. Schön zu wissen, wenn die Kinder wieder normal zur Schule und in die Kita gehen, untereinander wieder feiern und sich verabreden dürfen. Für viele Familien war und ist diese Zeit sehr herausfordernd.

 …Es ist nichts mehr wie es vor ein paar Wochen noch war. Gibt es bei Ihnen auch Veränderungen im positiven Sinne?
Der Handel, das Einkaufsverhalten und auch die Städte werden sich verändern. Die Fashion-Branche wird sich durch Corona neu aufstellen. Lieferrythmen, Distribution und Warenmengen werden sich anpassen und neu gedacht werden müssen. Die Konsumenten werden sich bewußter verhalten. Es wird ein Umdenken geben. Produkte werden gezielter gekauft und es wird regionaler gedacht. Persönlichkeit, Service und Unverwechselbarkeit werden an Bedeutung zunehmen.

Ihr persönlicher Blick in die Zukunft/ Ihr ganz persönlicher Wunsch für die Zukunft?
Wir werden mit dieser ungewöhnlichen, neuen Wirklichkeit leben lernen müssen. Gesundheit und Optimismus liegen mir sehr am Herzen sowie die Rückkehr zu einer wirtschaftlichen Normalität. Ich wünsche mir, dass unsere bezaubernde Bremer Innenstadt erfolgreich durch diese Krise kommt und die vielen ehrgeizigen, guten Veränderungsvorhaben – trotz Corona – angepackt und erfolgreich zur Umsetzung gelangen.

Museen der Böttcherstraße

Bitte stellen Sie sich kurz vor: Wie ist Ihr Name, welches Geschäft betreiben Sie und seit wann?
Frank Schmidt, seit 2016 Direktor der Museen Böttcherstraße

Es ist Corona Zeit: Wie haben Sie die letzten Wochen erlebt und wie geht es Ihnen heute?
Die ersten Wochen vor und nach dem Lockdown waren von Unsicherheit und Hektik geprägt: gefühlt hechelte man immer mit den Planungen und Entscheidungen hinter der rasanten Entwicklung hinterher. Danach kam eine Phase der Ruhe. Man konnte ja nichts ändern und sich in Ruhe auf die Wiedereröffnung der Museen vorbereiten, die dann bei uns am 12. Mai erfolgte.

Was waren Ihre größten Herausforderungen?
Für ein Museum bedeutet eine Schließung neben den finanziellen Einnahmeverlusten, dass die gesamte Ausstellungsplanung auf den Prüfstand gestellt werden muss. Leihgaben sind ja für bestimmte Zeiträume zugesagt und können nicht einfach verlängert werden. Wir haben unser Programm angepasst, Ausstellungen auf Folgejahre verschoben, die aktuelle Maria Lassnig Ausstellung verlängert und für den Herbst ein neues Projekt aufgegleist, das sich aus aktuellem Anlass mit dem Thema und der Bedeutung von Berührung beschäftigt.

Was möchten Sie gerne Ihren Kunden/Besuchern sagen?
Wenn Sie die wunderbare Ausstellung der bedeutenden österreichischen Malerin Maria Lassnig noch nicht gesehen haben, ist jetzt der ideale Zeitpunkt. Die Ausstellung ist nie überfüllt und Sie können die Werke in Ruhe und mit Abstand genießen. Von ihrer Struktur her können Museen auf ideale Weise einen sicheren Museumsbesuch organisieren und gewährleisten. Besuchen Sie die Bremer Museen!

Auf was freuen Sie sich am meisten, wenn die Corona- Krise überstanden ist? Was vermissen Sie privat am meisten?
Ohne Vorbehalte und Ängste wieder auf andere Menschen zugehen können.Theater- und Konzertbesuche waren und sind nach wie vor nicht möglich.

…Es ist nichts mehr wie es vor ein paar Wochen noch war. Gibt es bei Ihnen auch Veränderungen im positiven Sinne?
Besinnung auf wesentliche Dinge. Man hat gemerkt, welche Dinge gar nicht so ungemein wichtig sind, wie sie scheinen.

Ihr persönlicher Blick in die Zukunft/ Ihr ganz persönlicher Wunsch für die Zukunft?
Dass wir alle aus der Krise lernen und unser Zusammenleben überdenken.

Bremen Shop an der Schnoortreppe

Bitte stellen Sie sich kurz vor: Wie ist Ihr Name, welches Geschäft betreiben Sie und seit wann?
Anke Bischoff, Junior-Chefin vom Bremen Shop Schnoortreppe, direkt an der Domsheide.

Es ist Corona Zeit: Wie haben Sie die letzten Wochen erlebt und wie geht es Ihnen heute?
Die letzten Wochen waren ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits waren wir in der „Zeit des Stillstands“ sehr aktiv und kreativ – andererseits gab es viele Fragen und Fragezeichen, die uns beschäftigten. So ganz allmählich kehrt das Leben zurück in unsere Innenstadt. Das ist wunderbar. Wir sind voller positiver Energie und freuen uns, den Bremern und Bremerinnen endlich wieder tolle Bremer Geschenke zusammenzustellen!

Was waren Ihre größten Herausforderungen?
Das Einschätzen der Lage und den damit verbundenen Auswirkungen auf unser Geschäft., sowie das daraus resultierende Handeln zur Sicherung der Existenz.

Was möchten Sie gerne Ihren Kunden/Besuchern sagen?
Liebe Bremerinnen und Bremer! Kaufen Sie vor Ort und schenken Sie bremisch - aus Liebe zu Ihrer Stadt!Was wäre BREMEN ohne die vielen kleinen Einzelhandelsgeschäfte, Restaurants, Bars und Kneipen, die ganz wesentlich zum besonderen Flair unserer Stadt beitragen. Jeder kann mithelfen, dass es diese oft persönlich geführten „Wohlfühlorte“ auch nach Corona noch geben wird.

Auf was freuen Sie sich am meisten, wenn die Corona- Krise überstanden ist? Was vermissen Sie privat am meisten?
Ich freue mich auf Unbeschwertheit OHNE Maske, auf herzliche Umarmungen beim Wiedersehen von Familienmitgliedern und Freunden. Auf entspanntes Einkaufen OHNE  Vorsichtsmaßnahmen und Auflagen!

…Es ist nichts mehr wie es vor ein paar Wochen noch war. Gibt es bei Ihnen auch Veränderungen im positiven Sinne?
Der allgemeine Rückzug in die eigenen 4 Wände setzte viel Kreativität im Kopf frei. Die daraus resultierende Fokussierung auf Dinge hat auch gutgetan. Dankbarkeit ist ein wichtiges Wort für mich. Jeden Tag war/bin ich dankbar für meinen kleine Garten, einem gemütlichen Dach über dem Kopf, eine Familie zu haben, die sich gut versteht. Dankbar dafür, dass ich HIER in diesem Land geboren bin - HIER leben und arbeiten darf.

Ihr persönlicher Blick in die Zukunft/ Ihr ganz persönlicher Wunsch für die Zukunft?
Ich wünsche mir, dass in Zukunft HÖHER - SCHNELLER – WEITER zu HERZLICHER - BEWUSSTER – BREMISCH wird.

Frenz Brille De luxe

Bitte stellen Sie sich kurz vor: Wie ist Ihr Name, welches Geschäft betreiben Sie und seit wann?
Mein Name ist Carsten Frenz und ich betreibe Frenz fürs Auge, Augenoptik, seit 1994 im Steintor und seit 2000 in der City.

Es ist Corona Zeit:Wie haben Sie die letzten Wochen erlebt und wie geht es Ihnen heute?
Als es hieß, die Geschäfte würden ab dem 18.3.2020 geschlossen werden, wollte ich es nicht wahrhaben. Es war wie in einer traumatisierten Situation. Inzwischen dürfen wir, wenn auch unter den bekannten Auflagen, wieder unsere Leistungen anbieten. Uns geht es wieder gut.

Was waren Ihre größten Herausforderungen?
Eine Liquiditätsvollbremsung zu vollziehen.

Was möchten Sie gerne Ihren Kunden/Besuchern sagen?
Danke, dass Sie uns treu geblieben sind und dass Sie uns in der schweren Zeit mit Verständnis begegnet sind!

Auf was freuen Sie sich am meisten, wenn die Corona- Krise überstanden ist? Was vermissen Sie privat am meisten?
Mein Enkelkind und meine Eltern ohne Angst zu umarmen. Mit Freunden essen gehen.

…Es ist nichts mehr wie es vor ein paar Wochen noch war. Gibt es bei Ihnen auch Veränderungen im positiven Sinne?
Wir arbeiten erheblich mehr mit Terminvergabe. Das ist sehr angenehm und viel verbindlicher.

Ihr persönlicher Blick in die Zukunft/ Ihr ganz persönlicher Wunsch für die Zukunft
Es wird sich eine Art „neue Normalität“ bilden. Mein persönlicher Wunsch für die Zukunft: Dass das viel verständnisvollere Miteinander noch lange anhält!

Gabor Shop Bremen City

Bitte stellen Sie sich kurz vor: Wie ist Ihr Name, welches Geschäft betreiben Sie und seit wann?
Mein Name ist Tabea Hüncken. Ich betreibe den Gabor Shop Bremen City in der Knochenhauerstraße seit 2002. Zu unserem Team gehören 8 Mitarbeiter, die mit Begeisterung unsere Gabor Schuhe verkaufen. Unsere Alleistellungsmerkmale sind: Wir haben die größte Auswahl an tollen Gabor- Damenschuhen in der Region und zeigen auch eine sehr große Auswahl in Über- und Untergrößen für von Größe 35 bis 46.

Es ist Corona Zeit:
Wie haben Sie die letzten Wochen erlebt und wie geht es Ihnen heute?

Wir mussten unser Geschäft mitten in der Hauptsaison für einen Monat schließen, konnten aber unser Onlinegeschäft weiter betreiben. So konnten wir einen Teil der Verluste kompensieren. Trotzdem kamen wir um Kurzarbeit nicht herum. Wir sind froh unser Geschäft unter strengen Auflagen wieder geöffnet zu haben. In der ersten Woche nach der Öffnung hatten wir ein gutes Geschäft. Leider ist die anfängliche Euphorie der Kunden nicht geblieben. So müssen auch wir starke Umsatzverluste hinnehmen. Ich möchte mich bei meinen Mitarbeitern bedanken, die ohne zu murren den ganzen Tag mit der Maske im Laden stehen und jeden Tag ihr Bestes geben.

Was waren Ihre größten Herausforderungen?
Die Geschäftsschließung und alle damit zusammenhängenden Maßnahmen. Innerhalb kürzester Zeit alle Auflagen zu erfüllen, um unser Geschäft wieder öffnen zu können. Vorbereitung der Mitarbeiter auf die neuen Regeln während des Geschäftsbetriebes.

Was möchten Sie gerne Ihren Kunden/Besuchern sagen?
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch und möchten Sie gerne auch mit Abstand und Maske beraten. Nehmen Sie sich etwas Freude mit nach Hause in Form von schönen neuen Schuhen. Wir wünschen all unseren Stammkunden, dass Sie gesund durch diese schwierige Zeit kommen.

Auf was freuen Sie sich am meisten, wenn die Corona- Krise überstanden ist? Was vermissen Sie privat am meisten?
Treffen mit Freunden, Essen gehen, der Besuch von Konzerten und größeren Veranstaltungen . Ich vermisse die sozialen Kontakte und auch größere Veranstaltungen wie Schuhmessen und Erfahrungsaaustauschgruppen mit Kollegen im Schuhbereich. Außerdem würde ich gerne mit meinem kleinen Sohn, aktuell 3 Monate alt zum Babyschwimmen gehen.

…Es ist nichts mehr wie es vor ein paar Wochen noch war. Gibt es bei Ihnen auch Veränderungen im positiven Sinne?
Als positiv empfinde ich den sehr guten Zusammenhalt in unserem Team. Als hilfreich empfand ich die positive Unterstützung der Cityinitiative.

Ihr persönlicher Blick in die Zukunft/ Ihr ganz persönlicher Wunsch für die Zukunft? Die Auswirkungen der Krise werden uns wohl noch lange begleiten. Wir sind trotzdem optimistisch und hoffen, dass die Auswirkungen auf unsere schöne Innenstadt nicht allzu gravierend sein werden, d.h. die meisten Geschäfte auch nach der Krise noch da sein werden

Teestübchen im Schnoor

Bitte stellen Sie sich kurz vor: Wie ist Ihr Name, welches Geschäft betreiben Sie und seit wann? Mein Name ist  Jutta Gaeth und ich betreibe seit 20 Jahren das TEESTÜBCHEN im SCHNOOR, Café & Restaurant.

Es ist Corona Zeit: Wie haben Sie die letzten Wochen erlebt und wie geht es Ihnen heute?
Es geht mir gut. Mein Mann und ich haben uns einmal am Tag gezielt über die Lage in den Medien informiert und versuchen, die veränderte Lebens- und Berufssituation so anzunehmen, wie es im Rahmen der Verordnungen möglich ist.

Was waren Ihre größten Herausforderungen?
Das gesamte Restaurantgeschehen auf Null herunterzufahren, der Verwaltungsaufwand für die Anträge bei der BAB und die Anträge für die Kurzarbeit der Mitarbeiter/innen und die Aufgabe, die Mitarbeiter/innen in einer WhatsApp-Gruppe zusammenzuhalten und mental positiv zu stimmen: das waren völlig neue Aufgaben.

Was möchten Sie gerne Ihren Kunden/Besuchern sagen?
Wir möchten wieder in der gewohnten Weise für unsere Gäste da sein, wir kochen und backen alles selbst im Haus. Wir werden noch mehr Augenmerk beim Lebensmitteleinkauf auf Direktbezug von regionalen und ökologisch arbeitenden Produzenten legen.

Auf was freuen Sie sich am meisten, wenn die Corona- Krise überstanden ist? Was vermissen Sie privat am meisten?
Auf die realen Sport- und Yogastunden mit anderen im Studio und die Treffen mit den Kindern und unseren Freunden.

…Es ist nichts mehr wie es vor ein paar Wochen noch war. Gibt es bei Ihnen auch Veränderungen im positiven Sinne?
Ich habe mich in Gelassenheit geübt. Bei unseren täglichen Spaziergängen oder Fahrradtouren haben wir unsere nähere und weitere Umgebung neu entdeckt und uns an der aufblühenden Natur erfreut. Wir nehmen die schönen Dinge des Lebens bewusster wahr.

Ihr persönlicher Blick in die Zukunft/ Ihr ganz persönlicher Wunsch für die Zukunft?
Das TEESTÜBCHEN wieder in einen stabilen Zustand versetzen, dem guten Ruf gerecht werden und unsere Gäste umsorgen und zufrieden stellen. Perspektivisch das Geschäft aus Altersgründen in jüngere Hände zu übergeben.

Foto Erhardt

Bitte stellen Sie sich kurz vor: Wie ist Ihr Name, welches Geschäft betreiben Sie und seit wann? Mein Name ist Anabel Erhardt und ich bin Geschäftsführerin von Foto Erhardt GmbH in der Balgebrückstraße 18. Foto Erhardt ist ein Familienunternehmen in 4. Generation gegründet 1903, seit 2018 endlich auch mit einer Filiale in Bremen vertreten.

Es ist Corona Zeit: Wie haben Sie die letzten Wochen erlebt und wie geht es Ihnen heute?
Die letzten Wochen waren aussergewöhnlich. Als Ende Februar die ersten Fälle in Italien auftauchten, war mir klar, dass dieses Jahr anders wird. Nach aussen hin stand alles still, doch im Hintergrund wurde an jedem Standort gearbeitet. Auch wenn unsere Türen geschlossen waren, waren wir via Telefon, Mail, Onlineshop und Lieferservice für unsere Kunden da. Heute geht es mir gut, denn wir haben all unsere Standorte ohne Einschränkungen geöffnet.


Was waren Ihre größten Herausforderungen?
Der neue Umgang mit den Unsicherheiten unserer Mitarbeiter und Kunden. Die täglichen Fragen: Wann geht es wie weiter ? Was für Vorgaben kommen auf uns zu ?


Was möchten Sie gerne Ihren Kunden/Besuchern sagen?
Wir sind wieder live im Laden und freuen uns auf alle die Spass und Freude an der Fotografie haben. Wir haben z.B. Spuckschutzwände an all unseren Beratungs- und Kassentresen installiert, damit keine Beratung oder „Fotoschnack“ zu kurz kommt.


Auf was freuen Sie sich am meisten, wenn die Corona- Krise überstanden ist? Was vermissen Sie privat am meisten?
Endlich wieder Foto Festivals zu besuchen und zu begleiten. Genau jetzt im Mai und Juni finden sonst immer viele tolle Foto Events in ganz Deutschland statt. Was ich am meisten vermisse, ist das Planen von Urlaubs- und Fotoreisen ,sowie das geselligen Beisammensein z.B. wenn Bundesliga läuft.


Ihr persönlicher Blick in die Zukunft/ Ihr ganz persönlicher Wunsch für die Zukunft?
Mein persönlicher Blick in die Zukunft zeigt, dass wir in kurzer Zeit ein Stück digitaler und Gleichzeit auch noch persönlicher geworden sind. Und das ist gut so. Ich wünsche mir eine moderne digitale Zukunft mit Menschen. Das Zwischenmenschliche wird und muss bleiben.