Kunst und Kultur - wieder geöffnet und online

Viele Museen in der Bremer Innenstadt öffnen wieder ihre Türen

Aufgrund weiterer Lockerungsmaßnahmen öffnen nun auch wieder die Kultureinrichtungen. Nachfolgend ein kleiner Überblick. Bitte beachten Sie die Hygieneregeln (Tragen einer Mund-Nasen-Schutzes)!

 

Kunsthalle Bremen

Die Kunsthalle Bremen freut sich am Freitag, 8. Mai 2020 ab 10 Uhr wieder zu öffnen.

Bitte beachten Sie die bis auf Weiteres geänderten ÖFFNUNGSZEITEN:

- dienstags bis sonntags 10-17 Uhr

- jeden letzten Dienstag im Monat 10-21 Uhr

Bitte beachten Sie Änderungen im AUSSTELLUNGS- und VERANSTALTUNGSPROGRAMM:

- „Norbert Schwontkowski. Some of My Secrets“ (bis 2. August 2020) ist ab dem 8. Mai nun endlich zu sehen. Das Ausstellungsende kann nicht verschoben werden, da es sich um eine Wanderausstellung handelt.

- Auch neu für das Publikum eröffnet „Am Anfang war die Zeichnung. Formen und Funktionen seit der Renaissance“ (jetzt bis 6. September 2020)

- Die Eröffnung der Dauerausstellung „Remix 2020. Die Sammlung neu sehen“ wird verschoben auf den 6. Juni 2020.

- Die Ausstellung „Horst Antes. Radierungen“ (15. Juli bis 8. November 2020) wird verschoben auf 2021.

- Das Veranstaltungsprogramm wird vorerst ausgesetzt. Stattdessen plant das Museum eine neue Online-Akademie. Außerdem finden sich auf dem Youtube-Kanal der Kunsthalle Bremen verschiedene aktuelle Kurzführungen, Kreativ-Tutorials für Kinder und eine Einführung in die Schwontkowski-Ausstellung:

www.youtube.com/KunsthalleBremen.

- Der Museumshop wird auch am 8. Mai 2020 geöffnet. Das Café Sylvette bleibt weiterhin geschlossen.

Das Museum öffnet unter Beachtung von umfassenden HYGIENE- und SCHUTZMAßNAHMEN, um Besucher*innen und Mitarbeiter*innen zu schützen. Die Vorsorgemaßnahmen für den Infektionsschutz umfassen u. a. eine begrenzte Besucher*innenzahl (maximal 120 Personen zeitgleich) und die vermehrte Reinigung und Desinfektion von Oberflächen. Besucher*innen werden gebeten, die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern einzuhalten sowie die Nies- und Hust-Etikette umzusetzen. Die Kunsthalle darf nur mit einem Mund-Nase-Schutz besucht werden. Dieser kann auch an der Kasse erworben werden.

 

Online-Akademie der Kunsthalle Bremen

Als erstes Kunstmuseum in Deutschland veranstaltet die Kunsthalle Bremen eine interaktive
Online-Akademie. So wird kulturelle Bildung im Austausch mit anderen Menschen möglich – zuhause oder an jedem anderen Ort mit Internetanschluss. Interessierte können sich über das online Buchungssystem des Museums (www.kunsthalle-bremen.de/kalender) für Einzelveranstaltungen sowie Veranstaltungsreihen anmelden.
Mit der Wiedereröffnung werden in der Kunsthalle Bremen vorerst keine Veranstaltungen angeboten.
Deshalb bietet das Museum mit der interaktiven Online-Akademie ab dem 11. Mai 2020 eine
Alternative zu den bisherigen Seminaren. Die interaktive Online-Akademie ist bereits seit Längerem
in Planung. Die durch Corona bedingte Schließung hat die Umsetzung beschleunigt.

Technische Teilnahmevoraussetzungen
Die technische Voraussetzung der Teilnehmenden ist eine E-Mail-Adresse, ein Internetzugang und ein
internetfähiges Endgerät wie zum Beispiel ein Laptop, Tablet oder Smartphone. Eine Kamera oder ein
Mikrophon ist nicht unbedingt erforderlich, da auch über Chat kommuniziert werden kann. Beim
erstmaligen Eintritt in den digitalen Seminarraum muss ein kostenfreies Programm für die
Videokonferenz-Plattform heruntergeladen werden.

Technischer Vorlauf
Nach der Buchung auf der Webseite der Kunsthalle Bremen erhalten die Teilnehmenden einen
Einladungslink und ein Passwort per E-Mail, mit dem sie am gebuchten Termin Zutritt zum virtuellen
Seminarraum erhalten. Derzeit nutzt die Kunsthalle Bremen die gängige Videokonferenz-Plattform

 

Focke-Museum

Ab dem 7. Mai können weite Teile des Museums wieder besucht werden.

Das Focke-Museum freut sich, am Donnerstag, 7. Mai 2020, wieder für seine Besucherinnen und Besucher zu öffnen. Neben der Sonderausstellung „Schlüsselmomente. Bremen im Pressefoto (1945-2020)“ sind die Dauerausstellung und das Schaumagazin zugänglich. Im weitläufigen Park bietet sich die Gelegenheit zum Entspannen und zur Besichtigung der Tarmstedter Scheune. Allerdings ist der Betrieb vorerst nur eingeschränkt möglich, so bleiben die  Sonderausstellung „Mein Name ist Hase. Redewendungen auf der Spur“, Haus Riensberg, die Wissenswerkstatt Archäologie im Eichenhof, Haus Mittelsbüren und die Oberneulander Windmühle bis auf weiteres geschlossen. Führungen, Workshops und Veranstaltungen finden noch nicht wieder statt.

Der Besuch des Focke-Museums ist auch weiterhin virtuell möglich. Auf der Website und in den sozialen Netzwerken Facebook, Instagram, Twitter und YouTube finden sich eine Reihe von Angeboten.

Das Focke-Museum hat wegen der Covid-19-Pandemie ein Hygienekonzept entwickelt, um seine Besucherinnen und Besucher zu schützen. Dieses orientiert sich an den gängigen Handlungsempfehlungen. So werden Besucherinnen und Besucher gebeten, das Haus nur mit einem Mund-Nasen-Schutz zu betreten und die Maske während des gesamten Besuchs im Gebäude zu tragen. Wer keine Maske mitbringt, kann diese für einen Euro beim Kauf einer Eintrittskarte erwerben. Desinfektionsmittel für die Hände stehen bereit. Die Personenzahl pro Ausstellungsbereich wird begrenzt. Besucherinnen und Besucher sollen während des Besuchs einen Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Besucherinnen und Besuchern einhalten.

Die geänderten Öffnungszeiten lauten:

Di-Sa 10-17 Uhr
So 10-18 Uhr.

 

Weserburg Museum für moderne Kunst

Ab Freitag, den 8. Mai, ist die Weserburg Museum für moderne Kunst wieder zu den regulären Öffnungszeiten für ihre Besucher*innen geöffnet: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Am Wochenende 8. bis 10. Mai wird ausschließlich die große Einzelausstellung Birgit Jürgenssen. Ich bin. zu sehen sein - mit rund 200 Werken die erste umfassende Werkpräsentation der Künstlerin in Mittel- und Norddeutschland. Ab Dienstag, 12. Mai, wird auch der Rest des Hauses geöffnet und folgende Ausstellungen sind zugänglich:

Birgit Jürgenssen. Ich bin.

So wie wir sind 2.0

Künstlerbücher: Vielfältig Mehrseitig

Die gefaltete Stadt, Kinderkulturprojekt von Quartier

Damit sich Besucher*innen und Mitarbeiter*innen gleichermaßen sicher fühlen können, gelten bis auf weiteres die vom Ordnungsamt und dem Senator für Kultur Bremen empfohlenen Distanz- und Hygienevorschriften zur Eindämmung der Covid 19-Pandemie – mit einem Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander, der Einhaltung der allgemeinen Handwasch- und Niesetikette und dem Tragen eines Mund- und Nasenschutzes. Wir haben unser Haus so ausgerüstet, dass wir Ihnen einen unbelasteten Besuch bieten können.

Änderungen werden auf unserer Website, über unseren Newsletter und in den Sozialen Medien bekannt gegeben.

 

Gerhard-Marks-Haus

Wiedereröffnung des Gerhard-Marcks-Hauses am Dienstag, 12. Mai 2020

Das Team des Gerhard-Marcks-Hauses freut sich, dass das Museum endlich wieder zugänglich ist – mit samt dreier Ausstellungen. Auch wenn sich vieles in den vergangenen Wochen in das Digitale verlagerte und die kunstfreie Zeit bisweilen kurzweilig unterhaltsam überbrückte, so ist ein Ausstellungsbesuch und der Eindruck gesehener Kunstwerke durch nichts zu ersetzen.

Was ist im Gerhard-Marcks-Haus zu sehen? Am 15. März sollten gleich drei Ausstellungen im Gerhard-Marcks-Haus eröffnet werden: »Robert Schad – Bremen vierkant«, »Martin Koroscha – stream« und »Jussuf Abbo – Auf Augenhöhe«. Allerdings konnte die Ausstellungseröffnung aufgrund gesundheitsschützender Maßnahmen nicht stattfinden und bereits am 16. März wurde wegen der Corona-Pandemie eine Schließung aller Museen in Bremen verhängt. Wir haben uns daher dazu entschlossen, die aktuellen Ausstellungen bis zum 11. Oktober 2020 zu verlängern.

Das Gerhard-Marcks-Haus zeigt eine Auswahl Robert Schads (geb. 1953) zumeist großformatiger Arbeiten aus den letzten 20 Jahren und thematisiert in der Ausstellung die Wechselbeziehung zwischen Schads Stahlskulpturen und den Bewegungen des modernen Tanzes. Der Bildhauer kreiert aus massivem Vierkantstahl Zeichnungen im Raum, die dazu einladen, die Skulpturen zu umschreiten und dem Betrachter immer neue Erfahrungen mit den plastischen Arbeiten bringen. Bemerkenswert ist die Leichtigkeit, die von den Skulpturen auszugehen scheint.

Mit Martin Koroschas (geb. 1959) Arbeit »stream« verwandelt sich der Pavillon des Museums zu einem Ort der Entschleunigung. Im Zentrum seiner Präsentation steht der Film »stream«, der einen Dialog zwischen gefilmter bewegter Wasseroberfläche und der Musik der Cellistin Lynda Anne Cortis zeigt. In der Kabinettausstellung im Obergeschoss des Hauses arbeitet das Gerhard-Marcks-Haus dem Vergessen entgegen und widmet dem jüdischen Künstler Jussuf Abbo (1890-1953) eine besondere Schau. Seine sensibel modellierten Köpfe und expressiven Papierarbeiten sind beachtenswert (eine Kooperation mit dem Kunsthaus Dahlem, Berlin).

Unsere bereits geplanten Veranstaltungen wird es voraussichtlich bis Ende August im Gerhard-Marcks-Haus nicht geben können. Anstelle der öffentlichen Führungen donnerstags (17 Uhr) und sonntags (12 Uhr) werden Kurzeinführungen zur Ausstellung Robert Schad stattfinden. Teilnehmen können bis maximal 10 Besucher unter Berücksichtigung der bekannten Abstands- und Hygieneregelungen. Im Hinblick auf die Hygiene orientiert sich das Gerhard-Marcks-Haus selbstverständlich an den behördlichen Vorgaben.

Unsere Öffnungszeiten sind unverändert: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 21 Uhr. Die Besucherzahl ist begrenzt, es dürfen sich nur 20 Besucher gleichzeitig im Museum aufhalten.

 

Museen Böttcherstraße

Geöffnet ab 12. Mai, angepasste Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 11 bis 17 Uhr.