Schnoor

Zauberhaft und Wunderschön

In bremens ältestem Viertel wohnten früher Flussfischer und Schiffer. Heute ist der Schnoor Anziehungspunkt für Touristen und Bremer auf den Spuren der Geschichte. Kein Wunder, denn die hübschen kleinen Häuser lassen den Stadttrubel vergessen und der Schnoor ist zugleich eine autofreie Oase inmitten der Stadt.

Unser Tipp: Schlendern Sie auch durch die kleinsten Gassen, denn so manches Café oder Geschäft ist gut versteckt. Egal ob Kunsthandwerker, Schmuck, Design, Pralinen oder Werbeschilder aus längst vergangenen Zeiten: Im Schnoor lässt sich immer wieder Neues entdecken.

Theater und Kultur

Im Schnoor kommt die Kultur nicht zu kurz. Im Bremer Geschichtenhaus wird die Historie der Hansestadt anhand von Geschichten und Gestalten zum Leben erweckt. Das Packhaustheater, was sich zu Recht "traditionsreichstes Komödienhaus" nennt, bringt regelmäßig das Publikum mit seinen energiegeladenen und humorvollen Stücken zum Beben. Oder besuchen Sie das Antikenmuseum mit seiner griechischen Vasenkunst aus der Sammlung Zimmermann, die zu den bedeutendsten seiner Art in Deutschland zählt.

Den Schnoor Erleben

Der Schnoor macht es möglich, hanseatische Tradition und Geschichte zu erleben. Jährlich zieht es Tausende von Besuchern in Bremens ältesten Stadtteil. Seinen Namen verdankt der Schnoor den kleinen, pittoresken Häusern, die sich wie Perlen auf einer Schnur aneinanderreihen, denn "Snoor" ist das niederdeutsche Wort für "Schnur".

In früheren Zeiten wurde das Viertel hauptsächlich von Fischern und Seeleuten bewohnt, da unmittelbar nebenan die Balge, ein Nebenarm der Weser, verlief.

Im Schnoor dominiert eine gemütliche, urige Atmosphäre. Von seinen engen Gassen und Winkeln fühlen sich Besucher und Anwohner gleichermaßen angezogen. Wer an den zahlreichen Restaurants, Cafés und Kneipen vorbeischlendert, erkennt die noch vielfach vorhandene historische Bausubstanz, die in den vergangenen Jahrzehnten aufwändig und liebevoll restauriert wurde.

Bremens ältester Stadtteil verfügt über zahlreiche Kultureinrichtungen wie Theater, Varietés, Galerien und Museen. Darüber hinaus befinden sich dort viele Kunsthandwerksbetriebe und Antiquitätengeschäfte mit einem außergewöhnlichen Sortiment.

Schriftlich wurde der Schnoor zum ersten Mal im 13. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Franziskanerkloster erwähnt. Im 14. Jahrhundert kam die dazugehörige Propsteikirche St. Johann hinzu. Diese zählt noch heute zu den wichtigen Bauwerken des Schnoors und wird liebevoll "Der kleine Vatikan im Schnoor" genannt.

Der Schnoor ist eines der interessantesten Stadtviertel Bremens. Hier vereinen sich bremische Geschichte, lebendiger Alltag und vielfältige touristische Angebote zu einem Ort mit einer ganz besonderen Atmosphäre.

Alles dazu finden Sie hier.

Rund um den Schnoor

Rund um den Schnoor gibt es vieles zu entdecken, von Kulturellen Standorten bis hin der Weser Entlang. Alles dazu finden Sie hier.

Wussten Sie schon?

  • Der Begriff "Schnoor" stammt vom plattdeutschen Wort "Snoor" und bedeutet Schnur, denn die kleinen Häuser stehen so eng aneinander gereiht wie Perlen auf einer Schnur.

 

Anfahrt und Erreichbarkeit

Informationen zu der Erreichbarkeit zum Schnoor finden Sie hier.

Quartiere

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